Kunststoff mit Gusseisen kombinierte höhenverstellbare Straßenkappe und konischem Deckelsitz.

Straßenkappen sind einfache Bauteile. Ein gusseiserner Hohlkörper mit Deckel. Als kleiner Schutzschacht werden sie unterhalb der Straßenoberfläche über erdverlegte Armaturen verbaut und machen diese zugänglich und bedienbar.
Aufgrund ihrer Einfachheit standen Straßenkappen über lange Jahrzehnte nicht im Brennpunkt von Neu- oder Weiterentwicklungen. Die Produktion der Kappe als Massenprodukt wurde in Billiglohnländer verlagert. Sparen im Einkauf war angesagt. Das Produkt „Straßenkappen“ verfiel massiv in Preis und Qualität. Ein Stück weit auch deshalb, weil seitens der Verwender für Straßenkappen nicht die  gleichen Qualitätsansprüche angesetzt werden wie für Rohrleitungsmaterialien allgemein. Nachvollziehbar ist das nicht. Denn Straßenkappen sind das einzige Produkt im Rohrleitungsbau, das nach Abschluss einer Baumaßnahme sichtbar im Fahrbahnbereich – seltener in Gehwegen – eingebaut wird. Erhöhtes Verkehrsaufkommen und zunehmender Schwerlastverkehr machen den starren Straßenkappen schwer zu schaffen. Das Kappenumfeld kann bei dieser Ausführung nicht optimal verdichtet werden. Durch Verkehrslasten kommt es zu Absenkungen oder Erhöhungen. Die Instandsetzungsarbeiten sind immens. Mangelhafte Qualität und Verarbeitung der Kappen forcieren Frostaufbrüche, festsitzende, zerschlagene oder klappernde Deckel und treiben den Kostenfaktor Reparatur und Nacharbeit zusätzlich in die Höhe. Ganz abgesehen davon dass dies alles auch noch ein Ärgernis für jeden Straßenbenutzer und Anwohner ist.

Viele lange Jahre wurden all diese Unwegsamkeiten relativ unkommentiert in Kauf genommen. Doch die Einstellung Hauptsache „billig“ hat sich auf Grund unverhältnismäßig hoher Schäden und Instandsetzungskosten geändert. Es wird bei den Straßenkappen wieder mehr Wert auf Qualität und Nachhaltigkeit gelegt. Diese Veränderung der Werteinstellung rief Erfinder und Entwickler neu auf den Plan. Die Firma KSK in Heidelberg war einer von ihnen und rückte in mehreren Schritten dem „Problemkind“ Straßenkappe zu Leibe. In Dialog und Zusammenarbeit mit Anwendern wurden Forderungen, Ideen und Erfahrungen aus der Praxis konstruktiv umgesetzt. Ergebnis: die neue Generation

höhenverstellbare Straßenkappe Modul KSGX 
mit patentiertem Abdeckring 
Eine Kombikappe mit Kunststoffgehäuse und
Gussoberteil, DIN DVGW geprüft.
Die Neuheit: Der Abdeckring zwischen Ober- und Unterteil, der nachhaltig den Eintritt von Schmutz und Wasser verhindert. Zudem garantiert dieser Abdeckring eine exakte Höhenausrichtung beim Versetzen. Der Vorteil: Auch nach Jahren ist die Kappe noch uneingeschränkt verstellbar.

Das Kunststoffgehäuse aus Polyamid 6.6 GF 30 ist ein Polyamid mit der größten Härte, Steifigkeit, Abriebbeständigkeit und Formbeständigkeit bei höheren Temperaturen. Verstärkt mit 30% Glasfaser besitzt dieses Material eine zusätzliche Dimensionsstabilität mit einer hohen Wärmeformbeständigkeit und erlaubt den Einsatz bei Temperaturen bis 240 °C.
Oberteil und Deckel sind aus Gusseisen mit Lamellengraphit nach DIN EN 1561. Dieser Werkstoff verfügt über eine hervorragende Korrosions- und Formbeständigkeit und gute Formsteifigkeit, hat eine außergewöhnlich hohe Druck- und Verschleißfestigkeit sowie eine sehr hohe Dämpfungseigenschaft.

Die neue Ausführung KSGX vereint optimal die Materialeigenschaften von Kunststoff und Gusseisen. Guss im Sinne von Langlebigkeit und Robustheit einerseits und die Gewichtseinsparung des Kunststoffgehäuses andererseits. Beide Materialien sind recyclebar. Der massiv verstärkte Deckelsitz mit seiner extra verbreiterten Auflagefläche hält extremer Beanspruchung und hohen Verkehrslasten stand. Zusätzlich garantiert der konisch geformte Sitz im Oberteil die perfekte Passform der Deckel. Das Ärgernis „Klappergeräusch“ oder festfrierende Deckel gehören endgültig der Vergangenheit an.


Gut sichtbar der konische Deckelsitz.

Die stufenlose Höhenarretierung und die Neigung um 3 Grad erlauben unabhängig vom Baugrund ein millimetergenaues Einwalzen der Straßenkappe bis auf die Höhe des Straßenendbelages. Das Kappenumfeld wird homogen verdichtet. Eine Rissbildung zwischen Kappe und Asphalt ist ausgeschlossen, so dass Frostaufbrüche auszuschließen sind. In jeder Bauphase kann die Kappe passgenau gezogen werden. Aufwändige und kostenintensive Nachbearbeitung oder ein eventuell erneutes Aufreißen des Belages rund um die Kappe gehören so der Vergangenheit an.

Ausführungen:  
Modul KSGX DIN 4055
Modul KSGX DIN 4056
Modul KSGX DIN 4057
Modul KSGX DIN 4059
Modul KSGX DIN 3581
                                      Neu hinzugekommen: Modul KSGX DIN 4055 Größe 2

Diese Hydrantenkappe ist bedeutend größer als die Standardkappe. Dies ermöglicht den Einbau von Unterflurhydranten in jeder Größe und bietet genügend Spielraum zum Spülen und Reinigen des Hydranten.

             
zum Vergleich: links Modul 4055 (33 cm lang, 22,5 cm breit);
rechts Modul 4055 
Größe 2 (38 cm lang, 28 cm breit)

Die höhenverstellbare Straßenkappe KSGX mit patentiertem Abdeckring von KSK – exklusiv im Vertrieb von Düker – bietet dem Verwender eine optimal aufeinander abgestimmte Qualität, schnelle und einfache Verlegung sowie Kostenreduzierungen beim Einbau und Unterhalt, insbesondere bei viel befahrenen Straßen.